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06.08.10

Modehund French Bulldog

Spuren der Ausbeutung


27.07.10

Unser besonderen Notfälle

Wendel, Carsten und Mirka suchen dringend ein Zuhause


15.07.10

Spuren in die Freiheit

TRACES-Transporte für unsere Notfallhunde


29.06.10

Nougat und Robert

Am Ende sind sie nicht allein


11.02.10

Mit kleinen Schritten in die Zukunft

Von Ängstlichkeit und Angsthunden


So arbeiten wir…

Das Team von Retriever in Not e.V./ Liberty for Dogs arbeitet ehrenamtlich. Ob im Vermittlungsteam, in der Pflegestellenbetreuung oder an der Fahrtkettenfront haben die Teamler von RiN und Liberty for Dogs alle Hände voll zu tun und sind trotz Beruf und Familie fast rund um die Uhr für die Hunde im Einsatz. (Zur Organisation von Retriever in Not e.V. lesen Sie bitte unsere Seite Der Verein.)

Das Pflegestellennetzwerk sucht für die uns gemeldeten Notfallhunde die passenden Pflegestellen, meist unter großem Zeitdruck, und immer mit der Sorge im Nacken, was mit den Hunden passiert, die RiN nicht aufnehmen kann. Unsere Logistiker vom Fahrtkettenteam sorgen dafür, dass die Hunde vom Sammelpunkt, zu dem die Hunde im RiN Bus gefahren werden, zu ihren Pflegestellen in ganz Deutschland kommen. Die Teamler von der Pflegestellenbetreuung kümmern sich um die aufgenommenen Hunde und beraten die Pflegefamilien im Fall von Krankheit oder anderen Auffälligkeiten. Das Vermittlungsteam führt Gespräche mit Bewerbern für unsere Notfallhunde und bringt Hunde und Adoptivfamilien zusammen. Lesen Sie hierzu auch So vermitteln wir unsere Hunde. Nach der Adoption kümmern sich wieder andere Teamler um die Nachbetreuung unserer Schützlinge. Weitere Arbeitsbereiche und alle Mitarbeiter des Liberty for dogs Teams finden Sie auf unserer Kontaktseite.

Das Herzstück der Arbeit von Retriever in Not e.V. ist die Sorge um die ehemaligen Zuchthündinnen und Deckrüden aus Vermehrerfarmen und Massenzuchten. Die ausrangierten Elterntiere der Welpen aus dem Hundehandel, die in Kleinanzeigentexten günstig angeboten oder gleich in großen Gruppen ins Ausland verkauft werden, haben ihr bisheriges Dasein als Gebärmaschinen und Befruchter verbracht. Auch der Hundemarkt ist kurzlebigen Moden unterworfen, angesagte Rassen „dürfen“ bleiben, die anderen „müssen“ gehen. Hündinnen, die schon 100 Welpen geworfen haben, werden verschachert, manchmal an andere Vermehrer, die noch skrupelloser sind als die Verkäufer. Kranke Hunde und solche, die nicht profitabel sind, werden entsorgt. Wie die Hunde zu Retriever in Not kommen, lesen Sie unter Vermehrerhunde bei RiN und Liberty for Dogs.

Wir vermitteln unsere Notfälle nur mit einem Tierschutzvertrag und gegen die Zahlung einer Tierschutzgebühr. Neben den Spendengeldern dient die Tierschutzgebühr ausnahmslos zur Finanzierung unserer Arbeit für die Hunde. Viele kranke und alte Hunde in unseren Pflegefamilien könnten nicht tierärztlich behandelt werden, wenn das Geld von jungen und gesunderen Hunden nicht die Kosten tragen würde. Wir staffeln unsere Tierschutzgebühren nach dem Solidarprinzip. Was es damit auf sich hat, haben wir im Beitrag Tierschutzgebühr – was ist das eigentlich? zusammengestellt.

Wie fast alle Tierschutzvereine besteht auch Retriever in Not e.V. bei der Vermittlung seiner Schützlinge auf einer Kastrationsvereinbarung, die in den Tierschutzverträgen niedergelegt und von den Adoptivfamilien unterschrieben wird. Im Tierschutzvertrag wird eine Frist vereinbart, innerhalb derer der Hund in einer Tierklinik oder bei einem Tierarzt zur Kastration vorgestellt werden muss. Eine Begründung und Diskussion unserer Kastrationsforderung finden Sie im Beitrag Reizthema Kastration.

Unsere Hunde sind alle geimpft und gechipt, und wurden in der Pflegefamilie wenn notwendig tierärztlich betreut. Sie sind in der Regel nicht HD geröntgt und haben grundsätzlich keine Zuchtpapiere. Wir klären Sie über alle uns bekannt gewordenen Erkrankungen des Hundes auf, aber wir können keine Gesundheitsgarantie für den Hund geben. Bei Hunden aus dem südlichen Ausland empfehlen wir einen erneuten Mittelmeercheck 6 Monate nach Einreise des Hundes, um sicher abzuklären, ob sich das Tier an einer der so genannten Mittelmeerkrankheiten infiziert hat. Lesen Sie hierzu das Thema Mittelmeerkrankheiten.