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DOGS AWARD 2010 in der Kategorie Tierschutz für Liberty for Dogs
Begründung der Jury: Hunde zu züchten darf nicht zum schnellen Geschäft verkommen. Zuchthündinnen brauchen Fürsorge, die richtige Betreuung und vor allem Ruhepausen zwischen den Würfen. In Massenzuchtbetrieben werden Tiere nicht artgerecht behandelt, es treten häufig Krankheiten auf und ihre Welpen kommen schlecht sozialisiert in neue Familien. Liberty for Dogs hilft Zuchthündinnen und Deckrüden aus dieser Endstation.
Wir freuen uns sehr über diese Auszeichnung!
Wenn Dagmar Auf der Maur die Zeitung aufschlägt und im Kleinanzeigenteil eine Annonce liest von einem Menschen, der sich Hundezüchter nennt und gleich mehrere Welpenarten anbietet, jedes Tier für wenige hundert Euro, viel zu günstig für die Rasse , ziehen Bilder in ihren Gedanken vorbei.
Sie sieht Hunde in Verschlägen ohne Tageslicht irgendwo in Hinterhöfen, Campingplätzen oder auf heruntergekommenen Bauernhöfen. Es sind Hunde, die keine Sparziergänge, geschweige denn Streicheleinheiten oder ein liebes Wort kennen. Die manchmal zu mehreren im engen Zwinger hocken, das Futter nur schnell vor die Pfoten geschmissen bekommen, es so dann Beißereien unter den Tieren gibt und manche Hunde bei diesen Auseinandersetzungen sogar sterben.
Es ist der schreckliche Alltag in vielen Zuchtstationen. „Wobei von Zuchtstationen in diesen Fällen nicht die Rede sein kann”, sagt Dagmar Auf der Maur. „Vielmehr sind es Produktionsstätten für den Hunde-Billigmarkt. Nur die Masse zählt. Eine Hündin muss werfen so oft es geht, ein Rüde muss decken, so oft er kann.” Versagt ein Hund, bedeutete dies bis vor gut zwei Jahren oftmals zwangsläufig den Tod des Tieres.
Doch dank Dagmar Auf der Maur hat sich dies geändert. Mit ihrem Verein Retriever in Not e.V. und dem Projekt „Liberty for Dogs” erhalten ehemalige Zuchthunde eine zweite Chance.
Wir sind stolz, dass wir mit diesem Projekt so erfolgreich für die geschundenen vergessenen Zuchthunde kämpfen können.
Wir bedanken uns bei allen Spendern, Paten, Pflegestellen und Fahrtkettenteilnehmern.
Unser Dank gilt auch den neuen Hundebesitzern, die sich dieser geschundenen Tiere so liebevoll annehmen.
